ATLAS.ti MCP – Ihr neuer Partner in der Forschung

Bringen Sie Ihre qualitative Analyse mit ATLAS.ti 26.1 auf das nächste Level. Das Update stellt den ATLAS.ti MCP Server vor und gibt Forschenden die Freiheit, ihre bevorzugten KI-Modelle direkt an ihre Projekte anzubinden.

  1. Neu in ATLAS.ti Desktop
  2. Artikel: KI in der qualitativen Forschung

🚀 Neu in ATLAS.ti Desktop

Verbinden Sie die KI, die zu Ihren Anforderungen passt, mit dem neuen MCP Server

KI-unterstützte Forschung bedeutete bisher immer einen Kompromiss: Entweder fügen Sie Ihre Daten in ein Chatfenster ein und verlieren dabei die Struktur Ihres Projekts, oder Sie bleiben an die KI gebunden, die ein Anbieter zufällig integriert hat. Der ATLAS.ti MCP Server beseitigt diesen Kompromiss. Über den offenen Model-Context-Protocol-Standard kann sich jeder kompatible KI-Client direkt mit Ihrem ATLAS.ti-Projekt verbinden – er liest Ihr Projekt und schreibt, mit Ihrer Erlaubnis, Ergebnisse zurück in Ihre Arbeit.

Ob Sie ein Projekt nach einer Pause wieder aufnehmen oder in eine neue Analyse einsteigen – der MCP Server ermöglicht Ihnen:

🔌 Jeder MCP-kompatible Client – Verbinden Sie Claude Desktop, Claude Code, eine lokale KI-App wie LM Studio oder das von Ihrer Institution zugelassene KI-Tool.

✍️ Vollständiger Lese- und Schreibzugriff – Nutzen Sie KI, um Projektmaterialien zu importieren und zu organisieren, Codes zu erstellen und umzubenennen, Memos zu erzeugen und mit verknüpften Zitaten zu verknüpfen erzeugen und genehmigte abgenommene Änderungen direkt in Ihrem ATLAS.ti-Projekt zu speichern – anstatt sie in einem Chat zurückzulassen.

🔎 Tiefergehende Abfragen – Stellen Sie Fragen, die Ihren gesamten codierten Datensatz erfassen, etwa den Vergleich von Themen über demografische Gruppen hinweg, und nutzen Sie dabei den vollständigen Kontext Ihres Forschungsprojekts.

📊 KI-generierte Ergebnisse – Erstellen Sie Berichte, Präsentationen, Visualisierungen und weitere Outputs, die auf den Belegen und der Struktur Ihres ATLAS.ti-Projekts basieren.

Der MCP Server ergänzt die integrierten KI-Funktionen, auf die Sie in ATLAS.ti bereits vertrauen – er ersetzt sie nicht.

Sehen Sie Ihr gesamtes Projekt – nicht nur Ihre Dokumente

Fügen Sie ein Transkript in einen allgemeinen KI-Chat ein, sieht dieser nur Text – nicht Ihre Codes, Ihre Gruppen, die von Ihnen gezogenen Beziehungen oder das, was Sie in Ihren Memos festgehalten haben. Dieses analytische Gerüst, das oft monatelange Arbeit widerspiegelt, bleibt unsichtbar. Der MCP Server gibt der verbundenen KI Zugriff auf das Gesamtbild, sodass sie die KI Ihre Projektdaten so analysieren kann wie Sie selbst.

Mit vollständigem Projektkontext ermöglicht Ihnen der MCP Server:

🧭 Sofortige Orientierung – Erhalten Sie in Sekunden einen verständlichen Überblick über die Dokumente, das Codesystem und die Memos eines Projekts – auch bei Projekten, die Sie nicht selbst aufgebaut haben.

🧹 Codebuch-Bereinigung – Lassen Sie die KI nahezu identischeähnliche Codes in einem umfangreichen Codebuch identifizieren und je nach Ihren Vorgaben Zusammenführungen mit Begründung vorschlagen oder direkt durchführen.

📁 Automatische Organisation – Lassen Sie die KI demografische oder thematische Details aus Ihren Dokumenten erfassen und automatisch in Gruppen einsortieren.

💡 Methodische Kontinuität – Erhalten Sie methodische Vorschläge oder lassen Sie Analysen durchführen, die auf den analytischen Entscheidungen basieren, die Sie bereits getroffen haben.

Neu bei ATLAS.ti? Mit KI als Leitfaden greifen Sie über natürlichsprachliche Prompts auf die Funktionen von ATLAS.ti zu, ohne zunächst jede Funktion oder jeden Workflow erlernen zu müssen.

Behalten Sie die Kontrolle über Ihre Daten – dank Local-First-Design

Für Forschungsteams, die mit sensiblen Daten arbeiten, ist Governance keine nicht optional, sondern eine Notwendigkeit. Der ATLAS.ti MCP Server ist so konzipiert, dass die Verbindung zwischen Ihrem Projekt und Ihrem KI-Client vollständig auf Ihrem eigenen Rechner läuft – niemals über die Server von Lumivero.

Mit dem Local-First-Design erhalten Sie:

🖥️ Standardmäßig lokal – Die MCP-Verbindung bleibt auf Ihrem Computer, unabhängig davon, welchen KI-Client Sie wählen.

🔐 Keine Datenweitergabe bei lokalen Modellen – VerbindenWenn Sie ein lokal gehostetes Modell über Apps wie LM Studio, und verlassen Ihre Daten zu keinem Zeitpunkt verlassen Daten Ihr System.

☁️ Cloud-KI nach Ihren Bedingungen – Verbinden Sie einen cloudbasierten Client wie Claude Desktop, und Ihre Daten unterliegen Ihrer eigenen Vereinbarung mit diesem dem Anbieter – Lumivero ist zu keinem Zeitpunkt Teil des Datenaustauschs.

💾 Nahtlose Projektspeicherung – Ihre Analysen bleiben in Ihrem lokalen ATLAS.ti-Projekt gespeichert, unabhängig davon, ob Sie die genutzte KI wechseln oder deren Nutzung beenden.

🏛️ Für institutionelle Anforderungen entwickelt – Erfüllen Sie die Compliance-Vorgaben von Ethikkommissionen, HIPAA- oder DSGVO-pflichtiger Forschung sowie Anforderungen an die Datensouveränität.

In wenigen Minuten startklar


Die Anbindung von KI an Ihre Forschung sollte keinen teuren und komplizierten Beschaffungsprozess erfordern. Der MCP Server ist in jedem aktiven ATLAS.ti-Desktop-Abonnement enthalten und einsatzbereit für den KI-Client Ihrer Wahl.

Für den Einstieg finden Sie:

⚡ Schnelle Einrichtung – Die meisten Forschenden sind mit Claude Desktop, dem empfohlenen Einstiegsclient, in rund 10 Minuten startklar.

💰 Keine Zusatzkosten – Der MCP Server ist in allen aktiven ATLAS.ti-Desktop-Abonnements enthalten – Ihren KI-Client bringen Sie separat mit.

📚 Geführtes Onboarding – Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Onboarding-Videos finden Sie in der ATLAS.ti-Wissensdatenbank.

🧩 Wachsende Kompatibilität – Da MCP ein offener Standard ist, wird das Ökosystem kompatibler KI-Clients voraussichtlich weiter wachsen.